Pastor Meyer wird umgebettet
In unserem Heimatort steht am Montag (24. August) ein fast schon historisches Ereignis an. Die sterblichen Überreste des 1957 verstorbenen Pastors Wilhelm Meyer finden auf unserem Friedhof ihre letzte Ruhestätte.
Pastor Meyer hat 1926 die Schwesterngemeinschaft Serviam nach Germete in eine ehemalige Villa gebracht. 100 Jahre lang hat die Gemeinschaft von der Quellenstraße aus im Ort, in Deutschland, aber auch weit darüber hinaus – etwa in Brasilien, Bolivien und Angola – segensreich gewirkt, sich um Kinder, Arme und Kranke gekümmert.
Mittlerweile können die Schwestern die große Immobilie mit drei Gebäuden und ausgedehnter Gartenanlage nicht mehr unterhalten. Sie sind in den vergangenen Wochen in die neue Seniorenresidenz nach Scherfede umgezogen. Die Immobilien sollen unter Obhut der katholischen Kirche verkauft werden.
Der letzte Akt des Abschieds aus Germete ist am Montag (24. August) die Umbettung der sterblichen Überreste ihres Gründers. Die ruhten bislang in einem Zinksarg in einer Gruft unterhalb der Liboriuskapelle im Haupthaus der Schwestern. Am Montag wird Weihbischof Matthias König in Germete erwartet. In einer internen Feier wird zunächst die Kapelle profaniert. Ab 10.30 Uhr werden dann der Sarg und die Gebeine von Pastor Wilhelm Meyer in einem Trauerzug zum Friedhof gebracht und dort in einem Gräberfeld der Schwestern bestattet.
Die gesamte Dorfbevölkerung und Freunde der Gemeinschaft sind dazu gegen 10.30 Uhr auf den Hof der Schwestern eingeladen. Der Schützenverein bittet seine Mitglieder, möglichst zahlreich und in Uniform daran teilzunehmen. Die Germeter Schwestern freuen sich über eine möglichst große Beteiligung.