Das erste Osterfeuer seit mehr als 30 Jahren in Germete war ein großer Erfolg. Mehr als 250 Besucher kamen am Karsamstag an die Wiese zwischen Schützenhalle und Sportplatz.

Bis Mitte der 80er-Jahre war die Brauchtumsveranstaltung von der Löschgruppe des Ortes auf dem Westerberg ausgerichtet worden. Die Brandbekämpfer hatten die Veranstaltung aber nicht mehr organisieren wollen, weil viele Bürger den Feuerplatz mit einer Müllhalde verwechselten

Doch ohne Osterfeuer fehlte aber etwas. Das war auch unlängst bei einer Bürgerbefragung im Auftrag des Verkehrsvereins ans Licht gekommen. Anfang des Jahres hatte sich schließlich das neue Bürgerforum »Hand in Hand« des Themas angenommen. In der Vereinigung haben sich engagierte Bürger aus dem Ort zusammengeschlossen, um den Schwung des Jubiläumsjahres mitzunehmen und Veranstaltungen und Treffen zu organisieren, um die sich die Vereine nicht (mehr) kümmern.

Für das erste Germeter Osterfeuer nach so langer Zeit waren ausschließlich die im Februar von der Dorfjugend gesammelten Weihnachtsbäume und etwas Strauchschnitt aus der Gemeinde angezündet worden. Stefan Kofler stellte seine Wiese zwischen Schützenhalle und Sportplatz als Feuerplatz zur Verfügung.

Etwa 250 Germeter Bürger und Gäste kamen, um am Feuer zu plaudern, eine Flasche Bier zu trinken und ein Würstchen zu essen. Elfriede Fuest aus dem Kirchenvorstand hatte die Gäste begrüßt und schließlich gemeinsam mit Schützenchef Thomas Sommerfeld den Haufen in Brand gesetzt.

Einziger Wermutstropfen: „Hand in Hand“ war etwas enttäuscht, dass zum Aufräumen am Dienstag so wenig Germeter mithelfen wollten oder konnten. Das soll im kommenden Jahr besser werden

0
0
0
s2sdefault