Michael Dorstewitz hat das erste Steeldart-Turnier der ETSG Germete gewonnen. Der Wettbewerb wurde im Sportheim in Germete ausgetragen. Mehr als 40 Spieler nahmen daran teil. Allerhand Zuschauer verfolgten den Wettbewerb auf eigens aufgestellten Monitoren live.

Sieger beim ersten Steeldart-Turnier (von links): Vorsitzender Oliver Eikenberg, Heiner Waldeier, Rebecca Krause (für ihre Tochter Emily), Michael Dorstewitz, Jan Waider und ETSG-Geschäftsführer Dennis Eikenberg.

Im Finale besiegte der 44-jährige Warburger, der auch viele Jahre für den FC Germete/Wormeln Fußball gespielt hat und als Schiedsrichter bekannt ist, Heiner Waldeier glatt in zwei Sätzen. Dritter wurde Jan Waider. Den Pokal für die beste Frau nahm Rebecca Krause stellvertretend für ihre Tochter Emily entgegen.

Mit der Ausrichtung des Turnieres betrat die ETSG Germete Neuland. „Unser Ziel ist es, auch Veranstaltungen anzubieten, an denen eine breite Masse an Vereinsmitgliedern – egal wie alt – teilnehmen kann“, machte der kommissarische Vorsitzende Oliver Eikenberg deutlich. Tatsächlich war das Werferfeld bunt gemischt: Von der 13-jährigen späteren Damen-Siegerin Emily Krause bis hin zum 75-jährigen ETSG-Ehrenmitglied Wolfgang Eikenberg waren viele Altersgruppen dabei.

 

Der ETSG-Vorstand hatte das Turnier akribisch vorbereitet. Die Kopfseite des Gesellschaftsraumes im Sportheim wurde mit Holzplatten verkleidet. Daran wurden vier Dartscheiben gehängt. Die geworfenen Punkte wurden vor Ort mit einem Computerprogramm erfasst und die Ergebnisse für jedermann sichtbar live auf mehreren Computermonitoren gezeigt. Im Außenbereich des Sportheims konnte alle, die nicht am Wettbewerb teilnehmen wollten, auf einer Testscheibe ein paar Würfe wagen und das Geschehen im Inneren des Sportheims auf einer Großbildleinwand verfolgen. Gespielt wurde nach dem Modus 301, Double-Out im Doppel-K.o.-System, das jedem Teilnehmer mindestens zwei Spielrunden garantierte.

 

Bei der Siegerehrung gab es nicht nur viele lobende Worte für die Ausrichter, sondern auch eine Überraschung für den FC Germete/Wormeln. Michael Dorstewitz spendete seinen Gewinn von immerhin mehr als 90 Euro an die D-Junioren der Jugendfußball-Spielgemeinschaft Germete/Wormeln/Warburg/Rhoden. Mit dem Geld wolle er die hervorragende Arbeit der Trainer unterstützen, sagte er bei der Preisverleihung, die erst weit nach Mitternacht stattfand.

 

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