In Germete soll es nach mehr als 30 Jahren wieder ein Osterfeuer geben. Ausgerichtet wird es vom offenen Bürgerforum „Hand in Hand“. Entzündet wird das Feuer am Karsamstag gegen 19 Uhr auf einer Wiese zwischen Sportgelände und Schützenhalle.

 

Auf dieser Wiese zwischen Schützenhalle und Sportplatz soll das Osterfeuer brennen.

Mitte der 80er Jahre hatte es letztmals ein Osterfeuer im Luftkurort gegeben, damals auf dem Westerberg.

Im Forum „Hand in Hand“ haben sich Germeter Bürger unabhängig von Vereins- oder Parteizugehörigkeit zusammengeschlossen, um den Veranstaltungskalender des Luftkurortes zu bereichern. Außerdem soll es Einwohnern die zwanglose Möglichkeit bieten, sich im Dorf zu engagieren. Entstanden ist die Gruppe aus dem Team, das zahlreiche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr „1000 Jahre Germete“ organisiert hat. Thomas Vonde (Verkehrsverein), Sprecher der Gruppe, hofft, dass sich noch viele Bürger bereiterklären, kleinere Aufgaben bei „Hand in Hand“ zu übernehmen oder auch eigene Ideen einbringen.

Das erste Projekt, das jetzt bei einem Treffen im Pfarrheim beschlossen worden ist, ist das Osterfeuer. Brennen sollen im ersten Jahr ausschließlich die Christbäume der Germeter Bürger, die die Ortsjugend zuletzt eingesammelt hat und die derzeit in einer Scheune trocken zwischengelagert werden.

Aufgebaut werden soll das Osterfeuer am Karsamstag Morgen um 10 Uhr. Gegen 19 Uhr wird es dann entzündet. Vor Ort werden Würstchen im Brötchen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Mit einem eventuellen Erlös sollen Projekten im Ort finanziert werden.

Während der Sitzung des Forums im Pfarrheim wurden auch weitere möglich Projekte im Ort angesprochen: So sei denkbar, dass „Hand in Hand“ eine kleine Eröffnungsfeier nach Fertigstellung des Kurparks organisiert. Im Advent könnte es ein zentrales Singen von Weihnachtsliedern im Innenhof des Pfarrhauses geben. Auch über eine Heiligabendandacht im Anschluss an das Krippenspiel ohne Pfarrer wird nachgedacht. Die Gestaltung der Feier würden dann Germeter Bürger übernehmen. Der Pastoralverbund hat Hilfe bei der Vorbereitung angeboten.      

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