Der Erlös des Germeter Dorffestes zum 1000-jährigen Bestehen des Ortes ist jetzt in die Sicherheit der Bewohner investiert worden. Am Ortseingang wurde eine Signalanlage installiert, die Autofahrer darauf hinweist, wenn sie zu schnell ins Dorf rauschen.

 

Bild: Sie freuen sich, dass ein Teil des Dorffesterlöses jetzt in die Sicherheit der Bürger investiert werden konnte: (von links) Wolfgang Eikenberg (ETSG Germete), Germeta-Marketingleiter Wolf-Rüdiger Mutter, Ortsvorsteher Willi Vonde, Thomas Vonde (Verkehrsverein), Katja Schweins (Kindergarten St. Michael) und Schützen-Chef Thomas Sommerfeld.

2200 Euro hat die Anlage gekostet, die solarbetrieben ist und auch an anderen Stellen im Ort aufgehängt werden kann. Das Organisationsteam des Dorffestes, zu dem Mitte August mehr als 1500 Besucher gekommen waren, hatte sich einstimmig dafür ausgesprochen, einen Teil des Erlöses für diesen Zweck zu verwenden. Schützenchef Thomas Sommerfeld hatte die Anlage daraufhin gekauft und auf dem Grundstück der Firma Heil- und Mineralquellen Germete (Germeta) an einem Mast installiert.  

Einen großen Beitrag zur Finanzierung der Anlage leistet auch der Germeter Brunnenbetrieb selbst. 1500 Euro, die eigentlich zur finanziellen Absicherung des Festes vorgesehen waren, flossen als Spende in das Projekt. Da mit dem Erlös der Feier die Kosten gut gedeckt werden konnten, wurde der Germeta-Zuschuss nach Rücksprache mit der Firmenleitung in dieses Projekt gesteckt.  

Für Vetriebs- und Marketingchef Wolf-Rüdiger Mutter ist das auch für die Firma eine gute Investition. Die Mitarbeiter des Betriebs müssten schließlich täglich vom Firmenparkplatz aus die Rottheimer Straße/Quellenstraße überqueren, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. „Wenn die Autos langsam in den Ort fahren, erhöht das die Sicherheit der Kollegen“, macht Mutter deutlich. Auch Germetes Ortsvorsteher Willi Vonde (CDU) lobte das Engagement der Dorfgemeinschaft und der Firma Germeta. Vonde erinnerte noch einmal daran, dass der Vorschlag der Firma Germeta und des Schützenvereins, an dieser Stelle am Ortseingang einen Zebrastreifen auf die Straße zu bringen, vom Kreis Höxter im Anschluss an eine Verkehrszählung abgelehnt worden sei. Daher sei die neue Signalanlage eine gute Alternative.

 

 

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