200 Besucher haben sich am Freitagabend den Auftritt des „Bergischen Jung“ Willibert Pauels in der Germeter Pfarrkirche nicht entgehen lassen. Der bekannte Büttenredner und Diakon sprach ungewöhnlich offen über seine Depression.

 

Der Abend in Bildern.

Die Kirche war in ein sanftes Licht getaucht worden. Pauels (63) machte allen Besucher Mut, sich dem „Höllenhund Depression“ zu stellen, sich in professionelle Behandlung zu begeben und auch keine Angst vor Psychopharmaka zu haben. Sein Credo: „Depressionen sind sehr gut behandelbar.“ Depression sei eine Volkskrankheit: „Fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter“, berichtete er.

Gespickt war sein Vortrag natürlich auch mit zahlreichen Witzen und Anekdoten aus dem Karneval. Aber auch den Bezug zur Kirche und zum Glauben zeigte der Vater einer erwachsenen Tochter aus Wipperfürt im Oberbergischen Kreis immer wieder auf.

Der Auftritt vom Willibert Pauels war der Auftakt zum Kulturprogramm „1000 Jahre Germete“. Organisiert wurde der Vortrag von der Katholischen öffentlichen Bücherei (KÖB) und dem Verkehrsverein und er war Teil der Veranstaltungsreihe „Germeter Begegnungen“.

 

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